Erfahrungen mit ALUAG?

Firmengruppe – regionaler Dienstleister rund um Immobilien

ALUAG – Maklerin für exklusive Immobilien

Die ALUAG ist ein regionaler Dienstleister rund um Immobilien. Im Auftritt unterstreicht sie Exklusivität. Die Objekt-Angebote auf Immoscout 24 umfassen Vermietung, Einfamilienhäuser, Wohn- und Gewerbeimmobilien. Von 43 Objekten sind 4 Vermietungs-, der Rest Verkaufsobjekte. 19 Objekte liegen im Preisbereich über eine Million. Die Objekte stammen überwiegend aus den Kantonen BE, SO und AG (Stand Dez. 19). Die ALUAG ist nicht Mitglied des SVIT (Schweizer Verband Immobilien Treuhänder).

Organisation ALUAG

Auf der Website berichtet die Firmengruppe von mehreren Standorten (Bern, Thun, Nidau, Murten, Zürich, Zug, usw.). Rechtlich sind die Standorte Bern, Thun, Nidau und Murten der ALUAG BTS GmbH zuzuordnen. Zürich wird repräsentiert durch eine ALUAG ESTATES AG.

Beim Büro Zug scheint es sich nicht um einen operativen Standort für Immobilien zu handeln. Als Firmenzweck der dort domizilierten ALUAG AG ist « Vermittlung und Verwaltung von Liegenschaften» eingetragen. Am Standort Nidau befindet sich eine Art Repräsentanz der Euroarch GmbH (Sitz in Baar) mit dem Unternehmenszweck «Betreiben von Architektur- und Ingenieurbüros»

 

Lukas B. Lüscher und Urs Lüthi sind die Promotoren

In allen Firmen sind Lukas Bernhard Lüscher und Urs Lühti die prägenden Personen. Sie sind überall Verwaltungsräte oder Zeichnungsberechtigte. Nach eigenen Angaben kommt Lukas Lüscher aus der Unternehmensberatung und hat bei einem oder mehreren der «Big Five» gearbeitet. Urs Lüthi ist langjährig in der Immobilienvermittlung tätig. Gemäß mehreren Quellen wollen die beiden künfitig getrennte Wege gehen. Eine Bestätigung hierfür liegt nicht vor.

 

Unsere Erfahrungen mit ALUAG

Wir vertraten einen Kunden, welcher eine Provisionsforderung gegen die ALUAG BTS GmbH, Herrn Lüthi, geltend machte. Die Forderung war strittig. Der Kunde hatte eine Provision von 1%, resp. CHF 40’000.—gefordert, Herr Lüthi stellte das später in Abrede. Von einer diesbezügliche Mail sagte er, er habe diese nie erhalten. In Verhandlungen konnten wir uns zumindest auf eine branchenüblich Tipp-Provision von 2.5 Promille einigen. Die vereinbarte Summe von CHF 10’000.— wurde fristgerecht bezahlt. Monatelang wurde die ausgehandelte Vereinbarung nicht unterschrieben, wiederholte Nachfragen blieben unbeantwortet. Offenbar als Reaktion auf die vorliegende Publikation wurde die Vereinbarung am 25.12.19 unterschrieben; dies sei bisher irrtümlich nicht erfolgt.

Ein zweiter Fall betrifft eine doppelte Verprovisionierung. Wir weisen darauf hin, dass es sich bei den nachfolgenden Ausführungen um einen Parteistandpunkt handelt: Die ALUAG und – vorgeschoben – die Euroarch GmbH haben gleichzeitig vom Verkäufer und vom Käufer eine Provision vereinnahmt. Die Rechnung der Euroach lautete auf Dienstleistungen, welche von dieser nicht erbracht wurden.  Solche Doppelmäkelei ist nicht erlaubt. Ein Makler kann nicht die Interessen des Verkäufers (möglichst hoher Preis) und die des Käufers (möglichst tiefer Preis) vertreten. Die Gesamtprovision betrug im vorliegenden Fall 6.5 %, was überrissen ist. Als üblich gelten Provisionen von 1 bis 5%, je nach Art des Objekts. Es liegen mehre Bundesgerichtsurteile vor, in denen Provisionen bis 3.6% geschützt wurden. Unsere Versuche, von der ALUAG hierzu eine Stellungnahme oder ein Gespräch über eine angemessene Reduktion zu erlangen, blieben unbeantwortet, obwohl wir ihnen eine ausführliche Sachverhaltsdarstellung vorgelegt haben. Mittlerweile haben wir ein Schlichtungsgesuch eingereicht.

Im Zuge unserer Recherchen stießen wir auf weitere Personen, welche finanzielle Forderungen gegen die ALUAG geltend machen, namentlich ehemalige Mitarbeitende und Kooperationspartner. Sie beklagen sich über prekäre Anstellungsbedingungen, die ihrer Meinung nach vertragswidrige  Nichtbezahlung von Boni, schleppende Abwicklung von Zahlungen usw. Nach übereinstimmdenen Aussagen haben in den letzten beiden Jahren sehr viele Mitarbeitende das Unternehmen verlassen. Uns sind drei Fälle bekannt, in denen ehemalige Mitarbeitende oder Kooperationsparnter anwaltliche oder rechtliche Schritte gegen die ALUAG eingeleitet haben. Andere beklagen sich, sehen aber aufgrund der Verträge, die sie eingegangen sind, keine rechtliche Handhabe. Zwei ehemalige Mitarbeitende berichteten von Drohungen durch Herrn Lüscher, sollten sie auf ihren Forderungen bestehen. In einem weiteren Fall hat die ALUAG eine Strafanzeige gegen eine ehemalige Kooperationspartnerin eingereicht. Diese ist gemäß der betreffenden Person haltlos und erscheint ihr als Abwehrmanöver gegen ihre zivilrechtliche Forderung. Sie hat Strafanzeige wegen Falschbeschuldigung eingereicht.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit ALUAG gemacht?

Es mag sein, dass unsere Informationen nicht repräsentativ sind. Wir fragen daher: Welche Erfahrungen haben Sie mit der ALUAG resp. einer der diversen Firmen inkl. der Euroarch gemacht? Welche mit den Herren Lüscher und Lüthi? Wir fragen ausdrücklich auch nach positiven Erfahrungen.

Ihre Hinweise behandeln wir auf Wunsch absolut vertraulich.

Erfahrungen mit ALUAG / Euroach /
HH. Lüthi und Lüscher?

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