Amado Fahkre, Marbella, UK, Grenada

Undurchsichtige Rolle als Vermittler

Zur Person Natalio Amado Fakhre

Amado Fahkre ist als Vermittler von Investionsgeschäften unterwegs. Ein Bild von ihm findet sich hier.  Er besitzt einen UK-Pass sowie angeblich einen des Karibikstaats Grenada. Verschiedene aktive und nicht mehr aktive Firmen sind oder waren in UK domiziliert. Er gibt eine Wohnadresse in Marbella an, die uns bekannt ist. Er behauptete jedoch auch schon, dort nicht zu wohnen. Er habe diese Adresse nur angegeben, weil «er im Moment des betreffenden Geschäfts gerade dort war.» Er erklärte schon verschiedentliche Male, er halte sich auf Granada auf. Hier geht es zu seinem Twitter-Profil: https://twitter.com/amadofakhre

Firmen sind u.a. CORPORACION INTERNACIONAL ZMAR CRIVING LIMITED (dissolved), CORAL CAPITAL GROUP LIMITED (10584354) (active), CIESSA LIMITED (09328059) (dissolved), CARIBBEAN INT. LOGISTICS CORPORATION LIMITED (09293228) (active, TRADE SUPPORT PARTNERS LIMITED (09439164) (active), Adresse 83 Fern Road, St. Leonards On Sea, East Sussex, United Kingdom, TN38

Ein ex US-Army.Offizier führt oder organisiert die Firmen von Amado Fakhre in UK und war auch Direktor des Fonds Es gab in den Jahren 2011 und 2016 Berichte über Fakhre, wonach er in Kuba wegen Korruption verhaftet worden ist usw.:


Auffällig häufige Verluste durch Geschäfte, vermittelt durch Amado (Natalio) Fakhre und Ramón Chacón

Mittlerweile sind 6 missratene Geschäfte bekannt, die mit geringen Variationen nach demselben Muster abgelaufen sind: Über einen Kubaner – Ramón Chacón – welchen Amado (Natalio) Fakhre gebracht hatte, wurden Firmen in der Dominikanischen Republik und Kolumbien gesucht, in welche investiert werden sollte. Ein Teil dieser Investments wurde durch einen mittlerweile liquidierten Fonds getätigt. Dabei wurden Joint Venture oder Darlehensverträge mit diesen Firmen geschlossen. Ein Problem dabei: Teilweise wurden die Verträge in Englisch und nach Englischem Recht abgeschlossen, so dass ein rechtliches Vorgehen in der Dominikanischen Republik nicht möglich ist. In anderen Fällen wurden die Verträge mit wertlosen Firmen abgeschlossen, sodass zum vornherein klar ist, dass ein juristisches Vorgehen ins Leere läuft. Einer der Fälle ist zur Zeit in der Dominikanischen Republik gerichtsanhängig. Ausserdem wurden den Firmen die Investments bzw. Darlehen ohne jegliche Sicherheiten gegeben. Teils wurden dem Fonds Sicherheiten versprochen, die aber entweder inexistent waren oder gar nie eingetragen wurden. Teilweise wurden von Ramón Chacón als Sicherheit für von ihm abgeholtes Bargeld wertlose Checks als „Sicherheit“ genommen. Eine weitere Firma ist schlicht inexistent bzw. nirgends eingetragen. Nachdem die Gelder überwiesen waren (teilweise über eine Drittfirma), versickerten diese. Ein Grossteil der Gelder wurde gemäss Zeugen von Ramón Chacón in bar abgeholt oder auf Geheiss von Chacón weiterüberwiesen. Die offiziellen Schuldnerfirmen beriefen sich darauf, dass sie davon ausgingen, dass Ramón Chacón, der die Geschäfte ja mit eingefädelt hatte, für den Fonds handelte und sie somit davon ausgingen, dass er (Chacón) im Namen des Fonds Instruktionen erteilte. Insbesondere zwei dieser Firmen kooperieren, weil sie „Schiss in der Hose haben. Und Chacón behauptet, dass das alles Schutzbehauptungen von den offiziellen Schuldnern seien …

Jedenfalls hat sich Ramón Chacón – als er mitbekam, dass Ermittlungen im Gang waren und ein in der Dom. Rep. bekannter Strafrechtler aktiv wurde – zunächst unbekannten Aufenthalts abgesetzt.

Amado (Natalio) Fakhre hat sich oberflächlich für Lösungen engagiert, jedoch mit „angezogener Handbremse“ und immer betont auf Distanz und mit der Botschaft: „Ich kann nichts dafür“. Man kann zusammenfassend sagen: Er hat die Geschäfte jedes Mal initiiert und sich nach dem Fiasko immer die Hände in Unschuld gewaschen. Ob er einfach ein chronischer „Pechvogel“ ist, ein wenig seriöser Vermittler oder gar Komplize im Hintergrund, muss offen bleiben. Es gilt ausdrücklich die Unschuldsvermutung. Wir raten keineswegs prinzipiell von Geschäften mit ihm ab, jedoch muss jeder selbst wissen, ob er das Risiko eingehen möchte.

Ein Beispiel: Der Fall Jeancarlo Chapparo KNIGHT CAPITAL GROUP, SRL, Santo Domingo

Jeancarlo Chapparo Amaya ist Inhaber der KNIGHT CAPITAL GROUP, SRL. Er ist venezolanischer Staatsbürger. Er wird gemäss unseren Quellen in Venezuela strafrechtliche wegen Betrug verfolgt.

Es ging um die Vorfinanzierung eines Geschäfts mit Export von Rum aus Kolumbien. Hierzu gab ein Schweizer Geschäftsmann – auf Vermittlung von Amado Fakhre ein zweckgebundenes kurzfristiges Darlehen über rund USD 300’000.–. Eine Rückzahlung erfolgte nicht, mittlerweile beträgt die Forderung inkl. Strafzinsen rund USD 400’000.–

Recherchen zeigten, dass der Vertrag falsche Angaben enthielt. Als Anschrift hat Chapparo eine nicht existierende Adresse angegeben hat, so dass es schwierig war, seinen Aufenthaltsort zu finden. Man muss annehmen, dass Chapparo sein Geschäft von seiner Privatadresse aus führt, die wir mittlerweile kennen. Ferner wurde bei einer Steuerrecherche festgestellt, dass die Firma Knight Capital Group SRL nicht registriert ist, aber in Verbindung steht mit einer anderen Firma, die für den Verkauf von Booten in Puerto Plata bestimmt ist. Angesichts solcher Unstimmigkeiten stellt sich die Frage nach einem Betrug. Tatsächlich war Chapparo in Venezuela schon einmal wegen Betrug angeklagt. Die erwähnten und weitere Unstimmigkeiten waren für den Schweizer Vertragspartner nicht erkennbar.

Chapparo hielt den Kunden mit immer neuen Zahlungszusagen und teils abenteuerlichen Ausreden hin, so mit angeblicher Hypothek auf eine “Immobiliengarantie”, “Vorauszahlungen für Lieferungen” usw. Die Roll der Vermittlers Amado Fakhre schien eher darin zu bestehen, den Standpunkt des Schuldners zu erklären. Interessant ist, dass Fakhre mit dem Gläubiger Termine vereinbaren wollte, um über weitere Geschäfte zu sprechen, noch während das “alte” ungelöst war. Chapparo gab an, seine kolumbianischen Partner hätten nicht bezahlt und er gehe gegen sie gerichtlich vor. Unterlagen dazu hat er allerdings nie vorgelegt

In Gesprächen vor Ort in Santo Domingo anerkannte Chapparo die Schuld erneut und versprach Rückzahlungen. Er legte wiederholt Unterlagen zu Geschäften vor, aus denen er die Schuld begleichen wolle, z.B. Akkreditive im Zusammenhang mit Schrottlieferung für die Stahlverarbeitung. usw. Er legte hierfür teilweise Belege vor. Seine Begründungen, warum diese Geschäfte dann jeweils doch nicht zustande kamen, sind nicht unplausibel, insbesondere angesichts von Corona-bedingten Annullierungen.

Auch bei ihm stellt sich die Frage: Hat er einfach Pech gehabt? Ist er Haupttäter oder benutzter Komplize. Und wieder: Fakhre ist der Initiator. Nach dem Fiasko begnügt er sich mit oberflächlichen Vermittlungsbemühungen und hält sich ansonsten raus.

Haben Sie Hinweise zu Natalio Amado Fakhre, Ramón Chacón oder Jeancarlo Chapparo?

Haben Sie Erfahrungen mit Fakhre, Chacón oder Chapparo? Sind Sie auch geschädigt worden? Oder sind Sie von einem der drei für ein Geschäft angegangen worden? Ziehen Sie Geschäfte mit Fakhre in Betracht? Dann raten wir zu grösster Vorsicht; gerne beraten wir Sie im Hinblick auf eine möglichst sichere Geschäftsgestaltung. Auf Wunsch behandeln wir Ihre Informationen streng vertraulich. Gerne geben wir Ihnen auch vertiefte Information über die Erfahrungen anderer Kunden sowie unsere weiteren Erkenntnisse.

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