Von der Altenpflegerin zur «Geliebten»

Frau Elzbieta (Ella) Hellmann war in Diakonie angestellte Pflegerin in Mechterstett; sie stammt aus Polen. Sie betreutet ab den Sommer 2018 eine Frau auf privater Basis, die im Jahr 2019 verstarb. Ein Familienmitglied bemerkte, dass es ihr seit der Betreuung durch Frau Hellmann Woche für Woche schlechter ging. In der Zeit fing sie mit dem Ehemann der verstorbenen Frau ein Verhältnis an. Sie behauptet auch heute noch, dass sie Partnerin dieses Mannes gewesen sei, dies allerdings vor allem, um die Entwendung von Erbgut unbeholfen zu rechtfertigen. In Tat und Wahrheit lebt sie mit ihrem wirklichen Partner in ihrem Haus in Schmerbach zusammen. Die betreute Frau starb gemäss Obduktionsbericht an einer Lungen- und Atemwegsentzündung gestorben, schliess eine Überdosierung mit Medikamenten aber nicht vollständig aus.

Hellman missbrauchte ihre Position, um sich materielle Vorteile zu verschaffen

Elzbieta Hellmann erreichte, dass sie Vollmachten über das Konto des Ehemannes der Verstorbenen bekam. Sie brachte ihn dazu, sein Haus zu verkaufen und quartierte ihn in einem kleinen Haus gerade neben dem eigenen ein. Bei ihren Machenschaften kam ihr zugute, dass das Verhältnis zwischen dem Vater und seinem Sohn und Alleinerben angespannt war.

In der kurzen Zeit von 2020 bis anfangs 2021 schaffte es Frau Hellmann, dass der Ehemann der Verstorben sie als Alleinerbin in sein Testament eintragen liess (gerichtlich wieder aberkannt). Schon dieser Schritt offenbart die Motivation der Pflegerin. Die Frau schaltete systematisch den Kontakt zum Sohn und weiteren Familienmitgliedern aus.

Auch ihr neuer Pflegebefohlener starb nach kurzer Krankheit Anfang 2021 im Spital, gemäss Totenschein an Covid. Da Hellmann die volle Kontrolle über alle Aspekte des Lebens des Mannes an sich gerissen und sämtliche Kontakte zu übrigen Personen gekappt hatte, hat sie es geschafft, den Tod des Mannes erst 14 Tage später bekannt zu geben. Dieses Zeitfenster nutzte sie aus, um diverse Gegenstände verschwinden zu lassen und den Tresor zu plündern. Es geht hierbei um eine beträchtliche Gesamtsumme, welche dem Erben entzogen wurde.

Sohn Adrian Hellmann wirkt mit

Adrian Hellman ist Psychologe und arbeitet im «Haus der Hoffnung» in Bad Tabarz, einem Heim für psychosozial betreutes Wohnen. Es ist belegt, dass Adrian Hellmann einen Tag nach dem Versterben des Pflegebefohlenen im Spital dessen Habseligkeiten abgeholt hat, darunter den Tresorschlüssel, den er Verstorbene immer um seinen Hals trug.

Einzelfall oder System?

Es gibt Gerüchte, dass Frau Hellmann nicht das erste Mal in einen solchen Fall verwickelt sei. Wir betonen, dass die Unschuldsvermutung gelten muss.

Es gibt immer wieder Meldungen von ähnlichen Fällen, in denen polniaxhw Pflegerinnen oder aus anderen osteuropäischen Staaten oder der Ukraine in ähnliche Machenschaften verstrickt sind. Wir merken an, dass es selbstverständlich ähnliche Fälle auch mit Personen anderer Nationalität gibt, ebenso dass Pflegerinnen aus den genannten Staaten von ihren Arbeitgebern und Agenturen in Westeuropa ausgebeutet werden. Es sollen keineswegs Vorurteile geschürt werden. Es geht uns um Tatsachenberichte.


Erfahrungen mit Frau Elzbieta Hellmann oder anderen ähnlichen Fällen mit Altenpflegerinnen?

Haben Sie Kenntnis von ähnlichen Vorfällen? Kennen Sie evtl. Frau Hellmann? Welche Erfahrungen haben Sie allenfalls mit ihr gemacht?  Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und schreiben Sie uns. Wir behandeln Ihre Mitteilung auf Wunsch absolut vertraulich.

Welches sind Ihre Erfahrungen mit Elzbieta Hellmann

 

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