Jeancarlo Chapparo, Knight Capital Group SRL, Santo Domingo

Glückloser Geschäftsmann oder Betrüger?

Vorsicht bei Geschäften mit Jeancarlo Chapparo

Involvierter Vermittler in Europa Amado Fakhre, Marbella und angeblich Grenada

Jeancarlo Chapparo Amaya ist Inhaber der KNIGHT CAPITAL GROUP, SRL, Santo Domingo. Er ist Venezolanischer Staatsbürger. Er wird gemäss unseren Quellen in Venezuela strafrechtliche wegen Betrug verfolgt.

Investment Vertrag mit falschen Angaben

Es ging um die Vorfinanzierung eines Geschäfts mit Export von Rum aus Kolumbien. Hierzu gab ein Schweizer Geschäftsmann ein zweckgebundenes kurzfristiges Darlehen über rund USD 300’000.–. Vermittelt wurde das Geschäft von einem in Europa tätigen Vermittler, Amado Fakhre, britische Staatsbürger, wohnhaft in Marbella, Spanien. Eine Rückzahlung erfolgte nicht, mittlerweile beträgt die Forderung inkl. Strafzinsen rund USD 400’000.–

Recherchen zeigten, dass der Vertrag falsche Angaben enthielt. Als Anschrift hat Chapparo eine nicht existierende Adresse angegeben hat, so dass es schwierig war, seinen Aufenthaltsort zu finden. Man muss annehmen, dass Chapparo sein Geschäft von seiner Privatadresse aus führt, die wir mittlerweile kennen. Ferner wurde bei einer Steuerrecherche festgestellt, dass die Firma Knight Capital Group SRL nicht registriert ist, aber in Verbindung steht mit einer anderen Firma, die für den Verkauf von Booten in Puerto Plata bestimmt ist. Angesichts solcher Unstimmigkeiten stellt sich die Frage nach einem Betrug. Tatsächlich war Chapparo in Venezuela schon einmal wegen Betrug angeklagt. Die erwähnten und weitere Unstimmigkeiten waren für den Schweizer Vertragspartner nicht erkennbar.

Hinhaltetaktik und unklare Rolle des Vermittlers Amado Fakhre

Chapparo hielt den Kunden mit immer neuen Zahlungszusagen und teils abenteuerlichen Ausreden hin, so mit angeblichen Hypothek auf eine “Immobiliengarantie”, “Vorauszahlungen für Lieferungen” usw. Die Roll der Vermittlers Amado Fakhre schien eher darin zu bestehen, den Standpunkt des Schuldners zu erklären. Interessant ist, dass Fakhre mit dem Gläubiger Termine vereinbaren wollte, um über weitere Geschäfte zu sprechen, noch während das “alte” ungelöst war. Chapparo gab an, seine kolumbianischen Partner hätten nicht bezahlt und er gehe gegen sie gerichtlich vor. Unterlagen dazu hat er allerdings nie vorgelegt.

Chapparo anerkennt Schuld

In unseren Gesprächen vor Ort in Santo Domingo anerkannte Chapparo die Schuld erneut und versprach Rückzahlungen. Er legte wiederholt Unterlagen zu Geschäften vor, aus denen er die Schuld begleichen wolle, z.B. Akkreditive im Zusammenhang mit Schrottlieferung für die Stahlverarbeitung. usw. Er legte hierfür teilweise Belege vor. Seine Begründungen, warum diese Geschäfte dann jeweils doch nicht zustande kamen, sind nicht unplausibel, insbesondere angesichts von Corona-bedingten Annullierungen.

Mutmasslicher Betrüger oder Pechvogel?

Um Chapparo besser einzuschätzen zu können und die weiteren Massnahmen richtig zu setzen (werden hier nicht dargelegt), sind wir an Informationen über Ihre  Erfahrungen mit Jeancarlo Chapparo, Knight Capital Group SRL interessiert, ebenso an solchen mit Amado Fakhre. Nachdem wir in Erscheinung traten, hielt sich Fakhre angeblich nun noch in Grenada auf. Wir behandeln Ihre Angabe auf Wunsch absolut vertraulich.

 

Welches sind Ihre Erfahrungen mit Jeancarlo Chapparo oder Amado Fakhre?

 

Kontakt aufnehmen