René Wilms, Luzern und Berlin

René Wilms ist ein in Berlin und Luzern privat ansässiger Geschäftsmann, tätig im high-end Hotel- und im Immobilienbereich. Er ist einziger Verwaltungsrat der European Alps AG mit Sitz in Luzern. Diese Gesellschaft spielt eine Rolle bei der Finanzierung des weiter unten erwähnten Projekts «Stangass», Bischofshofen bei Berchtesgaden.

Wilms ist involviert in mehreren Firmen im Zusammenhang mit dem Projekt Stangass, siehe nächster Abschnitt. Er ist ferner Verwaltungsrat und Zeichnungsberechtigter folgender Firmen: MEOC – Motoring Excellence Owners Club AG, Unique Hotels & Resorts AG (mutmassliche Eigentümerin des Hotels Coquilade in Südfrankreich, siehe unten), Pisano Luzern AG, UNIQUE ASSETS AG, UNIQUE SELECTIONS AG, Einzelfima René Wilms Beratungen

Projekt Stanggass Bishofswiesen (Stand Juni 2022)

Es geht um die Neunutzung des Areals der ehemaligen Kurklinik Stanggass.

Eigentümerin des Projekts ist die Berchtesgaden Alps Hotel and Resort Development GmbH & Co. KG, Bischofswiesen. Haftender Gesellschafter ist die Berchtesgaden Alps Hotel and Resort Verwaltungs GmbH. Deren Geschäftsführer ist Nath, Holger, Berlin. Persönlich haftender Gesellschafterin ist die Berchtesgaden Alps Hotel and Resort Verwaltungs GmbH, Bischofswiesen. Kommanditist dieser ist  die eingangs erwähnte European Alps AG, Luzern, Einlage: € 10.000,00 EUR. Diese Gesellschaft haftet bis zu diesem Betrag.

Es ging mit diesem Projekt lange Zeit nicht voran. Die Nutzung des Areals war politisch umstritten. Wir zitieren aus einem Artikel Berchtersgader Anzeigers vom 23.06.2022 (mit Bild von René Wilms):

«Seite längerer Zeit ist mit dem Projekt nichts mehr passiert. Die Grünen im Gemeinderat forderten die Aufhebung des projektbezogenen Bebauungsplans. Der Gemeinderat lehnt das zwar ab, will die Situation aber nicht mehr hinnehmen und setzt den Eigentümer unter Druck. Bis Ende November 22 muss er einen Zeitplan und konkrete Unterlagen für das Vorhaben vorlegen.

Dies ist allerdings nicht so einfach. Der Gemeinde droht ein Schadensersatz in siebenstelliger Höhe, der für die Vorleistungen angefallen ist, wenn man den Bebauungsplan sofort aufhebt.

Bürgermeister Weber: Er (Wilms) wolle das Grundstück nicht verkaufen. Auch wenn er das machen würde, müsste das Grundstück laut Weber deutlich unter dem Erwerbspreis gekauft werden, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Als Kompromiss schlug der Bürgermeister vor, dem Eigentümer eine Frist bis Ende November zu setzen. Bis dahin sollten konkrete Unterlagen, die Finanzierung und ein Zeitplan bekannt werden. So lautete auch der Beschlussvorschlag der Gemeindeverwaltung. »Wir brauchen ein Druckmittel«, forderte Weber.

Ähnlich sah es Hans Metzenleitner (SPD). »Mir ist nicht klar, was der Investor will.« Er kann zwar den Antrag der Grünen und UBB absolut nachvollziehen. Allerdings könnten im schlimmsten Fall Luxuswohnungen entstehen, blickt man auf die Bodenrichtwerte in Stanggaß. Sepp Angerer (SPD) warnte ebenso. Der Antrag sei aller Ehren wert. »Damit stoßen wir aber Tür und Tor für Luxuswohnungen auf.« Der Mietspiegel in der Stanggaß sei ohnehin luxuriös, die Preise würden hoch angesetzt werden. Oliver Schmidt (CSU) kann auch das Vorhaben der Grünen und UBB nachvollziehen. Er hätte sich jedoch eine andere Vorgehensweise im Gemeinderat gewünscht, denn es handelt sich nach seinen Worten um ein heikles Thema. Ihm wäre es wichtig gewesen, die Verfahrensschritte vorab in einer nichtöffentlichen Sitzung zu diskutieren. Dennoch lobte er den Beschlussvorschlag der Verwaltung. »Es geht jetzt alles in die richtige Richtung.«

Unzufrieden mit dem Beschluss war dagegen Marlies Moderegger (Die Grünen). Nun könne der Investor wieder pokern, wenn er die Frist einhält. Mit der Einstellung, keinen Bebauungsplan haben zu wollen, hätte man hingegen ein klares Zeichen gesetzt. Darum stimmten Moderegger und Sturm gegen den Beschlussvorschlag der Verwaltung. Welches Konzept für das Areal künftig verfolgt wird, das muss das Gremium gesondert behandeln. Die Frist ist jedenfalls gesetzt, nun muss der Eigentümer nachziehen.»

Aktueller Projektstand (Dezember 2023)

Der Support des Gemeinderats für das Projekt liegt zwischenzeitlich vor. Im Februar 23 fand ein Workshop mit div. Behörden, inkl. Feuerwehr usw. statt. Eine Baugenehmigung könnte in 15-18 Monaten möglich sein, hiess es damals. Der aktuelle Wert des Grundstücks soll gemäss einem Gutachter zwischen € 15 und 20 Mio. liegen. Es gab seither regelmässige Projektsitzungen mit Vertretern Gemeinderat, Architekten, Bauamt.

Wo steht das Projekt heut, 1.5 Jahr später?

In einem Artikel der Münchner Abendzeitung vom 09.12.23 ist zu lesen, dass z.B. Bartl Wimmer, Vorsitzender der Tourismusregion Bergerlebnis Berchtesgaden, sich derzeit nur bedingt zuversichtlich äussert, «“Wir brauchen Wohnraum, kein Hotel“, so hatte sich einst auch Grünen-Gemeinderat Michael Sturm geäußert.» Dabei spielt eine Rolle, dass offenbar unklar ist, wo die rund 200 angedachten Arbeitskräfte untergebracht werden sollen, ohne die Wohnraumsituation in der Region zu verschärfen.

Bischofswiesens Bürgermeister Thomas Weber äussere sich verhalten. „Das Projekt nimmt konkrete Formen an“. „Sein Geschäftsleiter ergänzt, man befinde sich „in einem Abstimmungsprozess mit dem Investor“.  Sobald für die Öffentlichkeit „relevante Fakten“ vorliegen, werde diese informiert.“ Doch wer ist «der Investor»? Im Artikel heisst es dazu: «Mehrere deutsche Unternehmen sind daran beteiligt, einige Schweizer Konzerne, erfährt man aus dem Bischofswieser Gemeinderat. Der vertretungsberechtigte Verantwortliche ist René Wilms, CEO der „Unique Hotels & Resorts“ aus Luzern.»

Wilms selbst wird im Artikel so zitiert: «Das Hotel kommt, „alles bestens“, die Planung laufe, man komme gut voran. Klar ist: Die ganze Sache fällt in schwierige Zeiten. Weitere Details will Wilms nicht nennen und verweist an die Gemeinde. Mit dieser werde ein reger Austausch gepflegt, die Zusammenarbeit sei gut. Selbiges bestätigt man in Bischofswiesens Verwaltung. Eine Antwort liefert Wilms dann aber doch: In Sachen Arbeits- und Fachkräfte mache er sich keine Sorgen, weder was Wohnen noch Personal angeht: „Das haben wir alles im Griff.“

Gemäss Artikel könnte Ende 2024 oder Anfang 2025 mit dem Bau begonnen werden. „Der soll bis zu zweieinhalb Jahre dauern. Zeitnah wird es ein Treffen zwischen Verantwortlichen, Planern, Gemeindemitarbeitern und der Nachbarschaft geben.“

Weitere Engagements im Hotelbereich

René Wilms ist gut vernetzt in der high-end Hotellerie. Er ist Managing Director des 5* Hotel «la Coquillade» mit Weinbau Aureto und BMC-Bike-center (Coquillade Provence Resort & Spa, Le Perotet, 84400 Gargas). Das Hotel wurde von einem bekannten Schweizer Unternehmer aufgebaut und ist nun in den Händen seiner Söhne. Die Umbauten (Reparaturen/neues Konzept) erfolgten im Jahr 2021. Das Hotel wurde anfangs Jahr 2022 wieder eröffnet und zum besten Ferienhotel in Frankreich gewählt, 4. Bestes in Europa und weltweit 26. Es scheint, dass Wilms dort tageweise vor Ort tätig ist.

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